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Erste Hilfe für den Hund

Erste Hilfe für Hunde

Hunde, wie auch jedes andere Haustier, können auf der Strasse und auch im Haushalt in Not geraten. Dabei sollten Tierhalter auch jederzeit in der Lage sein, seinem Vierbeiner zu helfen. Es ist aber zu beachten, dass es sich bei den  nachfolgenden Ratschlägen nur um eine ERSTE HILFE handelt. Die  verletzten Tiere müssen so schnell wie möglich versorgt und anschließend dem Tierarzt vorgestellt werden. Ein unüberlegtes Handeln kann  dabei Mensch und Tier in Gefahr bringen. Verletzte Hunde sind in der Regel unberechenbar. Sie können auch zu beißen und versuchen in der Regel zu flüchten.
Dabei ist folgendes bei verunfallten Tieren zu beachten:

  • Bei Unfällen im Straßenverkehr ist die Unfallsstelle abzusichern.
  • Das verunglückte Tier muss angesprochen werden, um so die Stimmung und den Zustand beurteilen zu können. Nach Möglichkeit den Hund anleinen.
  • Das Fluchtrisiko des Tieres muss eingeschränkt werden. Manche Hunde, welche auf den ersten Blick bewegungsunfähig erscheinen, können in ihrer Panik ungeahnte Kräfte mobilisieren und dabei flüchten.
  • Bei der Erstversorgung des Hundes (verbinden oder Transport ins Auto) sollte dem Tier unbedingt kurz eine Maulschlinge angelegt werden. Anschließend ist diese wieder zu entfernen, damit der Hund hecheln kann oder nicht an seinem Erbrochenen erstickt.


Beim Transport zum Tierarzt müssen unbedingt Manipulationen an den verletzten Stellen vermieden werden. Bewusstlose und schwerverletzte Hunde werden in die Seitenlage gebracht und müssen während des Transportes gesichert werden. Sie dürfen nicht rutschen oder gar fallen.

Hunde, welche nur leicht oder mittelschwer verletzt sind, bestimmen ihre Haltung während des Transportes meist selbst. Man sollte dort keinen Zwang ausüben.
Die Tiere müssen während des Transports warm gehalten werden, eine Ausnahme sind hierbei überhitzte Tiere.
Jeder Hundehalter sollte unbedingt folgendes über seinen Vierbeiner wissen:

  1. Körpertemperatur: Sie liegt zwischen 37,5 – 39,0 Grad. Jüngere Hunde haben diesbezüglich meist eine etwas höhere Temperatur. Fieber beginnt bei 39,5 Grad.
  2. Puls: Er liegt bei größeren Hunden zwischen 70 – 100 Schlägen pro Minute, bei mittleren Hunden zwischen 80 – 130 Schlägen pro Minute und bei kleineren Hunden und auch Welpen zwischen 90 – 160  Schlägen pro Minute.
  3. Atemfrequenz: Die Atemzüge bei großen Hunden liegen zwischen 20 und 30 pro Minute und bei kleinen Hunden und Welpen bei 15 bis 50 Atemzüge pro Minute. Der Puls kann an verschiedenen Stellen gefühlt werden, so an der Oberschenkelinnenseite, an der Zungenunterseite, an der Schwanzunterseite und ebenso im Bereich der Außenwölbung der Ohrmuschel.

Drucken 21-02-2011 10:33:02

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