Nero`s Hundeforum

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 Betreff des Beitrags: Re: Eisballen an den Pfoten
BeitragVerfasst: Mi 10. Mär 2010, 08:18 
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Registriert: Sa 20. Feb 2010, 10:53
Beiträge: 255
Hallo Thorsten
Die Organisation "Tiere in Not Enepetal" hat über ca 20 Jahre Verbindungen zu Versuchslaboren aufgebaut. Es ist keine radikale Tierschutzgruppe. Auf dieser Vertrauensbasis werden Beagle nach Ablauf der Versuchsreihe (wenn sie es überlebt haben) in private Hände vermittelt.Die Hunde werden schon im Labor gezüchtet, jeder Hund darf nur für eine Versuchsreihe zugelassen werden.Die Hunde sind zwischen 1 und 10 Jahre alt. Vorab werden Pflegestellen gesucht damit die Tiere vom Labor direkt in ihr neues zu Hause können. Das Tiere so krank aus dem Labor kommen wie Anton ist eher selten,man hätte uns auch nicht wissentlich einen Krebskranken Hund zugeteilt sagt die Tierschutzorganisation. Die Tierarztkosten der ersten 6 Monate hat Tiere in Not Übernommen also Krebsoperation, Zahnsanierung, diverse Medikamente bei Augen, Ohren und Lungenentzündung,die Knie und Hüft OP haben die zu 80% übernommen und ich hab in der Tierklinik in der Pfalz damals noch einen Tierschutzrabatt ausgehandelt. Die hätten noch mehr übernommen aber der Tierschutz ist in seinen Mitteln auch begrenzt und irgendwann haben wir gesagt wir tragen die laufenden Kosten selbst weil der Hund immer mehrmals im Jahr tierärztlich versorgt werden muß und nach 2 Jahren ist es irgendwie auch unser Hund geworden für den wir einstehen.Wir hätten den Anton jederzeit zurückgeben können, diese Tiere dürfen nur an Tiere in Not zurückgegeben werden, wir haben unterschrieben ihn nicht in ein Tierheim zugeben oder an andere Besitzer weiterzugeben. Egal wie ätzend die ersten Jahre mit ihm waren, unser Argument war immer,das der Anton sich weder sein Leben noch uns als Besitzer ausgesucht hat sondern umgekehrt und er als Hund an der ganzen Misere am allerwenigsten Schuld trägt.Ich wettere auch nicht gegen Tierversuche, wir Menschen wollen ja auch alle 100 Jahre alt werden und medizinisch immer Top versorgt. ;) Ja wir wissen über die Versuche die an Anton gemacht wurden bescheid, haben aber versprochen uns dazu nie in irgendwelchen Medien zu äußern, das war der Deal für die Infos die wir bekommen haben.Grüsse Waldhexe


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 Betreff des Beitrags: Re: Eisballen an den Pfoten
BeitragVerfasst: Mi 17. Mär 2010, 05:51 
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Registriert: Sa 28. Nov 2009, 10:21
Beiträge: 179
Waldhexe hat geschrieben:
Hallo Daniela
Beagle können recht alt werden so 14-16 Jahre.
Laborbeagle werden oft nicht so alt weil sie häufig gesundheitliche Schäden haben. Der Anton hat zum Beispiel ein sehr schwaches Immunsystem er fängt sich jeden Infekt (Durchfall,
Bindehautentzündung),hat ein "Beagle pain Syndrom" (kannst du nachgoogeln, wäre zu Aufwendig zum erklären). Er hatte sich an einem Knie alle Bänder abgerissen weil er Laufen am Anfang nicht gewöhnt war,bei der OP haben wir dann gleich noch eine kleine Hüftkorrektur machen lassen weil er mit 5 Jahren schon HD im fortgeschrittenen Stadium hatte. Er hatte ein Krebsgeschwür am Hals und niemand hätte geglaubt das dieser Hund überhaupt mal 12 Jahre alt wird. Zudem war er superängstlich, bissig und 1 Jahr nicht Stubenrein. Er hat sich in unserer Abwesenheit durch unsere Esszimmer gefräst und Unsummen an Tierarztkosten verschlungen. :shock:
Um seine Verhaltensstörungen zu ändern haben wir ihn letztendlich 1 Jahr unter Hundepsychopharmaka gesetzt und ich war ausser in der Hundeschule noch 1/2 Jahr einmal wöchentlich in Zweibrücken bei einer Hundetrainerin die auf extrem traumatisierte Hunde spezialisiert war. Heute ist der Beagle ein ganz süßer Hund : freundlich, gehorsam ,fröhlich und braucht nicht mal eine Leine im Wald. Für die viele Geduld hat uns der Tierschutzgott einen Platz im Tierschutzhimmel versprochen. Grüsse Waldhexe. ;)


Das finde ich allerdings auch :respekt:
Bei uns im Wald ist auch ein Beagle aus einem Versuchslabor. Die Halterin erzählte mir, sie haben den Hunde jetzt seit 6 jahren, dass er immernoch hyper ängstlich ist. Wenn nur ein Ast im Wald fällt klemmt er den SChwanz ein und rennt um sein Leben. Deshalb kann sie auch nur angeleint mit ihm spazieren gehen...

_________________
LG Daniela
"Ich fand heraus, dass einem in tiefem Kummer von der stillen hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet." Doris Day


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