Nero`s Hundeforum

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 Betreff des Beitrags: Hundeattacke
BeitragVerfasst: So 20. Nov 2011, 19:05 
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Registriert: So 27. Dez 2009, 19:52
Beiträge: 194
Hallo,
habt ihr von der Attacke des Staffordshire in Heiligenwald gehört? Schlimm, aber auch traurig. Er hat einen Besucher und seine Begleiterin angefallen, der Besitzer ist dann mit dem Messer auf den Hund los, was den aber nicht abgehalten hat. Die Besucher und der Besitzer konnten aus dem Haus flüchten.
Der Hund wurde eingeschläfert, drei Jahre lang gab es wohl keine Anzeichen zur Aggressivität.
Ich frage mich, ist die Rasse doch irgendwie gefährlich, was ich nie verallgemeinern wollte oder was hat der Hund da erlebt, was natürlich nicht erwähnt wird.
Ich hatte einen Hund, der aus dem Tierheim war, da gab es noch keine Hundeschulen usw., der hat mich in die Kniekehle gebissen. Heute weiss ich, dass ich mit daran Schuld war, ich hätte mit diesem Hund arbeiten müssen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es keine Anzeichen gab.
Was mich traurig macht ist, der Schmelzerwald ist nicht der Alltag, wir sind alle verwöhnt von Hunden, denen es besser geht wie manchen Kindern.
Es gibt viele Hunde, die die Hölle auf Erden haben. Wenn dann was passiert, gibt das niemand zu.
LG Familie Mops :shock:


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundeattacke
BeitragVerfasst: Mo 21. Nov 2011, 17:33 
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Administrator
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Registriert: Di 18. Aug 2009, 06:55
Beiträge: 405
Hallo Claudia,
ich habe gerade den Bericht in der Zeitung gelesen.

Hier der Link für Alle die es nachlese wollen:

http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/lokalnews/Schiffweiler-Hund-Attacke-Terrier;art27857,4025700

Echt schrecklich. Man stelle sich nur mal vor, drei Jahre lebt der Hund lieb und friedlich in der Familie und dann tickt er
aus. Hat es Anzeichen gegeben, oder hat die Familie sie nur nicht erkannt?
Allerdings war der Hund im Tierheim ja auch unauffällig.
Vor Jahren, habe ich eine ähnliche traurige Geschichte gehört. Ein sogenannter Kapfhund hat über Jahre in einer
Familie, mit noch anderen Hunden (Dackel und Mischling) gelebt. Nie gab es irgendwelche Anzeichen für
aggressives Verhalten und dann hat der Hund eines Tages den 15 jährigen Sohn der Familie im Schlaft angefallen und ihn
sehr schwer verletzt. Der junge Mann mußte mehrere Operationen über sich ergehen lassen, weil sein Augenlid weg war
und ein teil der Kopfhaut weggerissen war.

Und ich muss mich Claudia anschließen!
Es gibt wirklich viele Hunde, die es nicht gut haben. Manche haben trotz schlechter Behandlung ihr Vertrauen in uns
Menschen nicht verloren.

Gruß Andrea


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundeattacke
BeitragVerfasst: Di 22. Nov 2011, 12:52 
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Registriert: Sa 20. Feb 2010, 10:53
Beiträge: 255
Hallo
Ich habe auch den Artikel gelesen. Macht mich auch etwas traurig, schlimm für die Menschen, die mit diesem Trauma umgehen müssen. Schlimm für den Hund ( ich bin ja froh wenn man so ein Tier vom Tierarzt töten lässt, bevor es den Rest seines Lebens isoliert in einem Zwinger im Tierheim dahinvegetieren muss). Ich glaube , dass diese Hunde schon ein bisschen anders sind.Wenn ich mir die verschiedenen Jagdhundrassen anschaue, ist doch jeder über Generationen für spezielle Aufgaben gezüchtet worden, die ihm sprichwörtlich "im Blut liegen".
Meine Tante hat in Italien Neapolitanische Bull- Mastifs gehalten. Das waren alles liebe Tiere innerhalb der Familie. Aber sie haben ohne viel federlesens alles getötet was sich über die Gartenmauer verirrt hat. Meine Tante sagt, bei all ihren Hunderassen die sie hatte, hat sie so ein konsequentes Vernichtungsverhalten sonst nie beobachtet. Sie hat irgendwann aufgehört die toten Katzen im Garten zu zählen. Später hatte sie dann nur noch Pudel.
Grüße Waldhexe


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 Betreff des Beitrags: Re: Hundeattacke
BeitragVerfasst: Mi 23. Nov 2011, 09:59 
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Registriert: Di 18. Aug 2009, 09:56
Beiträge: 47
Wohnort: St. Ingbert
ich hatte als Kind den "bösartigen" Mischling meines Freundes kennengelernt. Dieser war unberechenbar, auch innerhalb der Familie. Später wurde er eingeschläfert und es stellte sich heraus, ein Gehirntumor hatte Ihn so aggressiv gemacht. Auch Krankheiten können zu unerwartetem Verhalten führen.

_________________
Gruß
Thorsten


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